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Zagori, Konitsa
und
die Landschaft |
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Archäologische
Stätte
und Denkmäler |
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Die Natur
von Epirus |
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Der historische
Beweis über menschliche Existenz im nordwestlichen Bereich
Griechenlands, bekannt als Epirus, führt uns mehr als 38000 Jahre
v.Chr. zurück. Die Bezeichnung "EPIRUS" hat auf griechisch die
Bedeutung vom endlosen; die Region gilt als das Vaterland der
griechischen Rasse von "Selli".
Die Präfektur von
Ioannina umfaßt ein Gebiet von 4,990 quadratischen Kilometern,mit
einem einzigartigen Klima und gilt als Wiege der griechisch
sprachigen Stämme .Der größte Teil wird durch Gebirgsmassiven
bedeckt, ein Teil welcher dem Pindos-Gebirge gehört. Nicht weit
entfernt von der Stadt von Ioannina,nördlich, kann man die Gruppe
der Dörfer von Zagori und von Konitsa finden,beide von
aussergewöhnlicher natürlicher Schönheit.
Diese
verhältnismässige kleine Region verfügt über ein einzigartiges
Ökosystem. Wälder aus verschiedenen Bäumen wie Buchen, Kastanien,
Kiefern, Lärchen, Eichen, Ahornbäumen und Tannen zeigen eine
bemerkenswerte Vielfalt, das selten für den griechische Raum ist.
Man findet gewaltige Gebirge und malerische Tiefebenen,
Wasserfälle und Flüsse, die das ganze Gebiet durchfließen. Hohe
Felsen und atemberaubende,steile Schluchten ergänzen das Gebiet.
Das
Naturschutzgebiet Vikos-Aoos liegt im nordöstlichen Teil des
Pindos-Gebirges und umfaßt die Vikos-Schlucht, die größte und
tiefste Schlucht Europas. Die Aoos-Schlucht , zwischen dem
Smolikas und dem Bergmassiv Timfi, ist ebenfalls von
außergewöhnlicher Schönheit. Die tradionellen Siedlungen von
Zagori und Konitsa ergänzen sich harmonisch mit der Landschaft und
der Steinmorfologie des Gebietes. Dem Besucher wird der Eindruck
gegeben,dass sie immer ein Teil der Landschaft gewesen sind.
Bei Wanderungen
durch die kleinen Pfade findet man viele Wildblumen, seltene
einheimische Pflanzenarten, eine Vielzahl von Blumenarten und eine
reiche Tierwelt. Seltene Säugetiere wie der Braunbär, die
Wildkatze lynx, Wildziegen und Füchse sowie mehr als 80 Vogelarten
wie der Goldadler, der Schwarzspecht, der vom verschwinden bedroht
ist. Das Naturschutzgebiet Vallia-Calda an der Grenze der Region
Epirus zu West-Mazedonien, nahe Metsovo, ist ebenfalls von
atemberaubender Schönheit wie das von Arkoudorema.
Wenn man zur
Architektur kommt,findet man, dass Stein für alle Arten von Bauten
verwendet wird. Ein Beweis dieser "Liebesbeziehung" mit dem Stein
ist, die berühmte Einzelbogenbrücke von Zagori und die
vielgewölbte Steinbrücke von Konitsa. Dies sind Monumente einer
traditionellen Architektur, die in dieser Region im 18. und 19.
Jahrhundert geblüht hat, als jene Brücken die einzigen
Durchgangsmittel für Einwohner, Tiere und dem Handel in Richtung
Thessalia und dem restlichen Griechenlands waren.
Die Steintreppen
von Vradeto (1,144 Treppe) nahe Kapessovo ist ein
schlangenförmiger Steinpfad, der auf einer praktisch vertikalen
Klippe klettert und das Dorf Vradeto mit der Zivilisation
verbindet. Die regionale Straße entstand dort nach 1960.
Die Präfektur von
Ioannina und Epirus ist im allgemeinen reich an bewundernswerten
antiken Stätten, die man, wie das berühmte Orakel von Dodoni, das
älteste in ganz Griechenland,finden kann.Ausgrabungen haben
ergeben, dass es schon vor der Bronzezeit benutzt wurde (2600 -
1100v. Chr.) bis zum Ende des 4. Jahrhunderts, als der christliche
Glaube, die der Verehrung Zeus folgte. Menschen pflegten bis zum
5. Jahrhundert v.Chr. zu glauben, dass der heilige Eichebaum, das
Haus des Gottespaares Zeus und Dioni war.
Nahe dem Dreieck,
dass von den Flüssen Acheron und Kokitos gebildet wird, findet man
das Nekromandio,(Totenorakel), das einzigartig im Mittelmeerraum
ist. Einwohner des Gebietes pflegten dort mit den Seelen ihrer
toten Verwandten in Verbindung zu tretten. Laut griechischer
Mythologie pflegte Haros die Toten im ehrführchtigen Aherousia-See
zu sammeln und trug sie mit einem Boot ins Königreich Plutos und
Persephonis. Er wurde für diesen Transport bezahlt, indem er aus
dem Munde des Toten eine Münze entnahm, "ovolos" genannt, die dort
von Verwandten des Toten plaziert wurde. Spuren dieser Tradition
findet man heute noch in Epirus.
Nah an Preveza
findet man die antiken Stätten Nikopolis und Kassopi.Nikopolis
(die Stadt des Sieges), mit den römischen und alten christlichen
Gedächtnissen, war eine Stadt, die von Octavianus Augustus nach
seinem grossen Marinesieg in der Tätigkeit gegen Antonius und
Cleopatra errichtet wurde. Kassopi, ist ein typisches Beispiel der
Verbürgerlichung einer kleinen alten griechischen Stadt, dass zu
jener Zeit an einem wichtigen Standort am ionischen Meer lag.
Viele Flüsse
haben ihre Mündungen in Epirus, wie Aheloos, Arahthos, Aliakmon,
Sarandaporos, Voidomatis, Kalamas, Louros und Acheron und fließen
zum Nordwesten, Osten oder Südwesten der Region. Man kann Seen,
wie den See "Pamvotis" von Ioannina (mit einer schönen Insel in
der Mitte), der See an der Flußmündung Aoos, der Zaravina See und
auf einer Höhe von 2,000 Metern,die zwei berühmten Seen "Drakolimnes"
(Dracheseen) zwischen den Bergen Smolika und Timfi, finden.
Epirus hat viele
Kirchen von der byzantinischen und spät-byzantinischen Zeit. Die
Klöster auf der kleinen Insel des Pamvotis-Sees sind Beispiele der
kulturellen Entwicklung, der damaligen Zeit. 135km entfernt von
Ioannina kann man Denkmäler Weltkulturellen Erbes besuchen,
Meteora, wo Klöster auf enormen Felsen gebaut wurden und wo Mönche
heute ruhig leben und arbeiten.
Schließlich kann
der Besucher, in einem Entfernung von 90km, großartige Strände am
ionischen Meer, wie Syvota, Karavostasi, Parga, Lygia und
Kastrosykia, besuchen. |