Kryoneri Travel Parga/Griechenland | Sofoklis Pappas | GR - 48060 Parga | Ag. Athanasiou 16 | Tel./Fax: 0030-26840-32400 | Geöffnet: Mai - Oktober | info@kryoneri-travel.com

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Wandern in und rund um Parga

Bevor Sie sich auf den Weg machen, versichern Sie sich bitte, dass sie komfortable Schuhe tragen. Flip Flops oder ähnliches sind ungeeignet für die hier beschriebenen Spaziergänge. Nehmen Sie auch bitte eine Flasche Wasser mit auf den Weg. Wir wünschen Ihnen angenehme Ausflüge!

Spaziergang in den Olivenhainen am Hang hinter Parga

Gehen sie aus Parga in Richtung BP-Tankstelle hinaus. Biegen sie links nach dem Hotel Adams ab (gegenüber der Pension Zozefina), gehen Sie den Weg hinauf und dann entlang des Hügels in Richtung Parga, durch ruhige weite Olivenhaine. Sie kommen an der Kreuzung Parga-Anthoussa-Valtos herunter, von wo Sie die Wahl haben, hinunter nach Parga, zum Valtos-Strand oder hinauf nach Anthousa zu spazieren. (ca. 2 Stunden)

Von Parga zum Lichnos Strand

Passieren Sie unser Büro in Richtung des großen Supermarktes (Enosi) und bleiben Sie auf dieser Strasse bis Sie in einen Olivenhain führt und dort zu einem kleinen Weg wird, der stetig den Berg hinauffuehrt (biegen Sie nie rechter Hand ab). Sie kommen auf der Hauptstrasse oberhalb vom Lichnos Strand heraus. Nehmen Sie die steile Strasse zum Strand hinunter, vorbei am Hotel Bella Vista. Vom Strand können Sie ein Wassertaxi retour nach Parga nehmen. (ca. 1 Std. 30 min.)

Vom Lichnos Strand nach Parga

Nehmen Sie ein Wassertaxi vom Bootssteg/Parga bis zum Lichnos Beach. Vom Strand gehen Sie durch den Campingplatz durch, auf die gewundene Asphaltstrasse, die den Berg hinaufführt, vorbei am Hotel Bella Vista, bis Sie oben an der Hauptstrasse angelangt sind. Dort biegen Sie rechts (nicht die Hauptstrasse nehmen) auf einen Schotterweg ab, der Sie wieder (nicht aufwärts) durch die Olivenhaine (nie links abbiegen) bis nach Parga hinunterfuehrt. (ca. 1 Std. 30 min.)

Sensationeller Blick auf Parga - zur Kirche der Hl. Eleni

Den besten Blick auf Parga und den umliegenden Stränden haben Sie vom Hügel, dort wo die Kirche der Hl. Eleni steht. Spazieren Sie an unserem Büro vorbei, passieren Sie den großen Supermarkt und biegen Sie direkt nach der kleinen Bäckerei rechts ab auf einen winzigen verwachsenen Weg, der Sie steil den Hügel hinaufführt und dann in eine Schotterstrasse mündet. Folgen Sie dieser Strasse bis sie rechter Hand ein kleines Schild finden, das Ihnen den Weg zur Kirche zeigt. Morgens ist die beste Zeit, um Fotos zu machen, wenn Sie die Sonne im Rücken haben und das Licht herrlich auf Parga fällt. Retour geht es auf dem selben Weg. (ca.2 Stunden hin und retour)
Die Strasse, die vorbei an der kleinen Kirche führt, bringt Sie durch weitläufige Olivenhaine an die Hauptstrasse oberhalb vom Lichnos Strand. Sie können auf der Hauptstrasse retour kommen, hinunter zum Strand spazieren und ein Taxiboot zurück nach Parga nehmen oder auch den Weg, wie er bereits weiter oben beschrieben worden ist. (ca. 2 Stunden bis nach Lichnos Beach)

Zur Ali Pascha-Burg in Anthoussa

Gehen Sie zum Valtos Strand und marschieren Sie auf der Strasse, die Sie in die Landschaft hinter dem Strand führt, bis Ihnen ein Schild den Weg zeigt, hinauf nach Anthoussa durch die Olivenwälder. Sie kommen direkt in der Ortschaft heraus und dort zeigt Ihnen wieder ein Schild den Weg hinauf zur Burg. Dort angekommen, können Sie den gleichen Weg retour nehmen, oder aber auf der Asphaltstrasse wieder nach Parga hinabspazieren.
(ca. 2 Stunden)

Paxos und Antipaxos

Überfahrt ca. 1,25 Stunden zu den kleinsten der ionischen Inseln.
Auf der fast unbewohnten Insel Antipaxos werden Sie einen unvergesslichen Badeaufenthalt an einem der herrlichen weissen Strände mit türkisblauem Wasser verbringen. Erkunden Sie Gaios, den idylischen Hauptort der Insel. Besuchen Sie den malerischen Ort Lakka (Museum, Aquarium) sowie die überwältigende blaue Grotte an der Westküste. Gelegenheit zum Baden.

Paxos undAntipaxos sind die grünen Ionischen Inseln und liegt nahe Korfu. In dieses Grün eingebettet, liegt auf Paxos, der wunderschöne Hafen Gaios, welcher auch gleichzeitig die Hauptstadt der Insel ist.
Vo hier haben Sie eine wunderschönen Überblick auf Agios Nikolas und Panagias mit ihren Neoklassizistischen Häusern und vielen majestätischen Bäumen. Im Hafen finden Sie das bunte Treiben von Fischerbooten und Yachten.

Gaios ist der Haupthafen mit regulären Verbindungen nach Korfu, Parga und Igoumenitza. In den schmalen Strassen spazieren gehend werden Sie viele kleine Shops, Cafes und typische Geschäfte finden.

Unter Kennern ist Paxos seit langem beliebt wegen seiner unzähligen Höhlen und Grotten. Das Wasser ist klar, mit phantastischen Sichtweiten. Besonders für Fotografen gibt es herrliche Motive. Die Dias können Sie gleich in der Basis im E6 - Verfahren entwickeln lassen und selbst überprüfen.

Die Tauchplätze sind sehr abwechslungsreich mit Riffplateaus, Steilabfällen und bizarren Felsformationen mit herrlichem Bewuchs. Man trifft Zackis, Bärenkrebse, Papageienfische, Seriolas, Langusten, Tintenfische, Nacktschnecken u.s.w.

Netterweise hat vor ein paar Jahren ein Kapitän die lnsel übersehen und seinen Dampfer in einer angenehmen Tauchtiefe versenkt. So haben wir jetzt ein tolles großes Wrack. Die Basis ist neu eingerichtet und auf dem neuesten Stand der Technik. Abnahmen sind nach CMAS / Barakuda bis Gold möglich.
Die Saison ist von Anfang Mai bis Mitte Oktober.

Acheron River / Nekromanteion

In der Antike wurde er Acheron genannt und war dem Glauben der alten Griechen nach der Grenzfluss zum Totenreich. Die Seelen der Verstorbenen wurden vom Botengott Hermes Psychopompos bis an den Acheron begleitet, dort setzte sie der Fährmann Charon gegen eine Gebühr über. Deshalb wurde zu jener Zeit vielen Toten eine Münze auf die Zunge gelegt. Im Nekromanteion steigen die Seelen dann ins Totenreich hinab, wo sie ein wesenloses Schattendasein führten.

Auf einem Hügel über dem Tal des Achérondas wurde Nekromanteion freigelegt, welches man auf dem Landweg gut beschildert oberhalb des Dorfes Mesopótamus findet. An dieser Kultstätte konnte sich der "kleine Mann" aus dem Volke mit den Toten in Verbindung setzen.
Das war allerdings mit einigem Aufwand verbunden.

Der Pilger mußte sich zuerst in Bet- und Baderäumen einem Reinigungsritual unterziehen, sowohl körperlich als auch geistig, bei dem viel (vermutlich mit Schwefel) geräuchert wurde. In den anschließenden fensterlosen Kammern wurde Fleisch geräuchert, dabei wurde gebetet. Dann warf der Pilger einen Stein über seine linke Schulter, um den Einfluß des Bösen zu entfernen, und wusch sich die Hände.

Dermaßen geläutert und eingeraucht begab sich der Gläubige auf den Weg durch das Labyrinth, sieben Mal um die Ecke, abwechselnd rechts und links herum. Endlich stand er dann im eigentlichen Orakelraum und brachte den toten Seelen seine Opfer dar, um sie gütig zu stimmen und zum Erscheinen zu bringen.

Auffällig ist auf dem Lageplan der Räumlichkeiten die große Anzahl von Lagerkammern, in denen die einstigen Betreiber der Kultstätte wohl die Opfergaben gehortet haben. Bei den Ausgrabungen fand man auch eine Maschine, von der man annimmt, daß sie zur Erzeugung von Schatten diente ... falls sich einmal kein Geist aus dem Totenreich zeigen wollte.

Die Kultstätte wurde von den Römern 167 v. Chr. niedergebrannt. Auf den Ruinen baute man im 18. Jhdt. das Kirchlein St. John the Baptist.

Epirus Explorer / Ioannina

Fahrt nach Ioannina, die am Pamvotis-See gelegene und für ihre Siberschiedekunst bekannte Metropole der Epirus-Region mit vielen Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten. Einen Besuch wert sind das türkische Stadtviertel (Moschee und Minarette aus der Zeit des berüchtigten Ali Pascha), die verschiedenen Museen, die auf dem See gelegene kleine Insel mit ihren jahrhunderte alten Kapellen (philanthropischen Kloster byzantinische Fresken) und Wachsfigurenkabinett. Sehenswert sind auch die Perama-Tropfsteinhöhle (Gesamtlänge ca. 2 Km), die zu den schönsten horizontalen Höhlen des gesamten Balkans zählt und die Ausgrabungen von Dodoni, einer der bedeutendsten und ältesten Städte Griechenlands mit dem gewaltigen Amphitheater und dem ältesten Zeusorakel.
Ausrüstung: bequeme Schuhe und Pullover für die Tropfsteinhöhle.



Die Stadt von Ioannina

Gebaut in einer Höhe von 470 Metern über dem Meeresspiegel und in einem Abstand von 436 Kilometern von Athen gelegen, ist Ioannina die größte Stadt von Epirus und Hauptstadt der Region. Ioannina liegt neben dem westlichen Ufer des Pamvotis Sees, ebenfalls bekannt für seine Schönheit, die malerische und reiche Fauna und Flora.

In der Altstadt, innerhalb und außerhalb der Burg, findet man traditionelle Häuser, die auch heute noch bewohnt sind, das Byzantinische Museum und den Fiskus. Man findet ebenfalls eine kleine bewohnte Insel im See, was heutzutage ein seltenes Phänomen ist, mit byzantinischen Klöstern die auch als Schulen früher dienten und Zeugen der historischen Vorgänge während der Jahrhunderte wurden. Das Archäologische Museum von Ioannina hat Ausstellungen aus der ganzen Region von Epirus und spezifischer des ältesten Orakels Griechenlands, Dodonis.
Ein großer Teil der Einwohner beschäftigt sich mit der Volkskunst, Weberei, Schnitzerei, Silberwaren, eine jahrhundert lange Tradition, die fortgesetzt wird und die man in den Geschäften nahe des Hotels Palladion finden kann.

Ioannina mit See Pamvoitis und der Insel

"Die Enthauptung von Ali-Pasha" (Pavlos Vrellis)

Ansicht vom Wachsmuseum (Pavlos Vrellis)

Innere Ansicht der Höhle Perama

Das Byzantinische Museum

Das Rathaus

 



Die Region Epirus

Zagori, Konitsa und die Landschaft

Archäologische Stätte und Denkmäler

Die Natur von Epirus



Der historische Beweis über menschliche Existenz im nordwestlichen Bereich Griechenlands, bekannt als Epirus, führt uns mehr als 38000 Jahre v.Chr. zurück. Die Bezeichnung "EPIRUS" hat auf griechisch die Bedeutung vom Endlosen; die Region gilt als das Vaterland der griechischen Rasse von "Selli".
Die Präfektur von Ioannina umfaßt ein Gebiet von 4,990 quadratischen Kilometern,mit einem einzigartigen Klima und gilt als Wiege der griechisch sprachigen Stämme. Der größte Teil wird durch Gebirgsmassiven bedeckt, ein Teil welcher dem Pindos-Gebirge gehört. Nicht weit entfernt von der Stadt von Ioannina, nördlich, kann man die Gruppe der Dörfer von Zagori und von Konitsa finden, beide von aussergewöhnlicher natürlicher Schönheit.
Diese verhältnismässige kleine Region verfügt über ein einzigartiges Ökosystem. Wälder aus verschiedenen Bäumen wie Buchen, Kastanien, Kiefern, Lärchen, Eichen, Ahornbäumen und Tannen zeigen eine bemerkenswerte Vielfalt, das selten für den griechischen Raum ist. Man findet gewaltige Gebirge und malerische Tiefebenen, Wasserfälle und Flüsse, die das ganze Gebiet durchfließen. Hohe Felsen und atemberaubende, steile Schluchten ergänzen das Gebiet.
Das Naturschutzgebiet Vikos-Aoos liegt im nordöstlichen Teil des Pindos-Gebirges und umfaßt die Vikos-Schlucht, die größte und tiefste Schlucht Europas. Die Aoos-Schlucht, zwischen dem Smolikas und dem Bergmassiv Timfi, ist ebenfalls von außergewöhnlicher Schönheit. Die tradionellen Siedlungen von Zagori und Konitsa ergänzen sich harmonisch mit der Landschaft und der Steinmorfologie des Gebietes. Dem Besucher wird der Eindruck gegeben, dass sie immer ein Teil der Landschaft gewesen sind.
Bei Wanderungen durch die kleinen Pfade findet man viele Wildblumen, seltene einheimische Pflanzenarten, eine Vielzahl von Blumenarten und eine reiche Tierwelt. Seltene Säugetiere wie der Braunbär, die Wildkatze lynx, Wildziegen und Füchse sowie mehr als 80 Vogelarten wie der Goldadler, der Schwarzspecht, der vom verschwinden bedroht ist. Das Naturschutzgebiet Vallia-Calda an der Grenze der Region Epirus zu West-Mazedonien, nahe Metsovo, ist ebenfalls von atemberaubender Schönheit wie das von Arkoudorema.
Wenn man zur Architektur kommt, findet man, dass Stein für alle Arten von Bauten verwendet wird. Ein Beweis dieser "Liebesbeziehung" mit dem Stein ist, die berühmte Einzelbogenbrücke von Zagori und die vielgewölbte Steinbrücke von Konitsa. Dies sind Monumente einer traditionellen Architektur, die in dieser Region im 18. und 19. Jahrhundert geblüht hat, als jene Brücken die einzigen Durchgangsmittel für Einwohner, Tiere und dem Handel in Richtung Thessalia und dem restlichen Griechenlands waren.
Die Steintreppen von Vradeto (1,144 Treppe) nahe Kapessovo ist ein schlangenförmiger Steinpfad, der auf einer praktisch vertikalen Klippe klettert und das Dorf Vradeto mit der Zivilisation verbindet. Die regionale Straße entstand dort nach 1960.
Die Präfektur von Ioannina und Epirus ist im allgemeinen reich an bewundernswerten antiken Stätten, die man, wie das berühmte Orakel von Dodoni, das älteste in ganz Griechenland,finden kann.Ausgrabungen haben ergeben, dass es schon vor der Bronzezeit benutzt wurde (2600 - 1100v. Chr.) bis zum Ende des 4. Jahrhunderts, als der christliche Glaube, die der Verehrung Zeus folgte. Menschen pflegten bis zum 5. Jahrhundert v.Chr. zu glauben, dass der heilige Eichebaum, das Haus des Gottespaares Zeus und Dioni war.
Nahe dem Dreieck, dass von den Flüssen Acheron und Kokitos gebildet wird, findet man das Nekromandio (Totenorakel), das einzigartig im Mittelmeerraum ist. Einwohner des Gebietes pflegten dort mit den Seelen ihrer toten Verwandten in Verbindung zu tretten. Laut griechischer Mythologie pflegte Haros die Toten im ehrführchtigen Aherousia-See zu sammeln und trug sie mit einem Boot ins Königreich Plutos und Persephonis. Er wurde für diesen Transport bezahlt, indem er aus dem Munde des Toten eine Münze entnahm, "ovolos" genannt, die dort von Verwandten des Toten plaziert wurde. Spuren dieser Tradition findet man heute noch in Epirus.
Nah an Preveza findet man die antiken Stätten Nikopolis und Kassopi. Nikopolis (die Stadt des Sieges), mit den römischen und alten christlichen Gedächtnissen, war eine Stadt, die von Octavianus Augustus nach seinem grossen Marinesieg in der Tätigkeit gegen Antonius und Cleopatra errichtet wurde. Kassopi, ist ein typisches Beispiel der Verbürgerlichung einer kleinen alten griechischen Stadt, dass zu jener Zeit an einem wichtigen Standort am ionischen Meer lag.
Viele Flüsse haben ihre Mündungen in Epirus, wie Aheloos, Arahthos, Aliakmon, Sarandaporos, Voidomatis, Kalamas, Louros und Acheron und fließen zum Nordwesten, Osten oder Südwesten der Region. Man kann Seen, wie den See "Pamvotis" von Ioannina (mit einer schönen Insel in der Mitte), der See an der Flußmündung Aoos, der Zaravina See und auf einer Höhe von 2.000 Metern, die zwei berühmten Seen "Drakolimnes" (Dracheseen) zwischen den Bergen Smolika und Timfi, finden.
Epirus hat viele Kirchen von der byzantinischen und spät-byzantinischen Zeit. Die Klöster auf der kleinen Insel des Pamvotis-Sees sind Beispiele der kulturellen Entwicklung, der damaligen Zeit. 135 km entfernt von Ioannina kann man Denkmäler Weltkulturellen Erbes besuchen, Meteora, wo Klöster auf enormen Felsen gebaut wurden und wo Mönche heute ruhig leben und arbeiten.
Schließlich kann der Besucher, in einem Entfernung von 90 km, großartige Strände am ionischen Meer, wie Syvota, Karavostasi, Parga, Lygia und Kastrosykia, besuchen.

Quelle: GRAND HOTEL PALLADION
1, Straße Noti Botsari, 45444 IOANNINA
Tel. +30 651 25856 - 9
Telefax +30 651 74034

 

Meteora

Der Name der Klöster bedeutet "frei schwebend". Auf halber Höhe zwischen Himmel und Erde siedelten seit dem 9. Jahrhundert zunächst Eremiten, dann orthodoxe Mönche. Sechs strenggläubige Gemeinschaften haben überlebt. Die byzantinischen Meteora-Klöster sind unvergleichlich und sicherlich eine der Hauptattraktionen Griechenlands.

Seit 600 Jahren thronen sie auf aus der umliegenden Ebene steil aufragenden/ riesigen Felsen. Von den ursprünglich 24 Klostergemeinschaften sind heute noch sechs aktiv.

Ausrüstung: Damen: langer Rock, Herren: lange Hose sowie Hemd, Bluse/Shirt mit Arm, Jacke und rutschfeste, bequeme Schuhe.

Zagoria-Dörfer

Es ist noch nicht lange her, da waren die Zagoria-Dörfer (30 km nördlich von Ioannina) immer noch schlecht und nur über unasphaltierte Straßen zu erreichen, ein Umstand, der während der türkischen Herrschaft diese Region zu einem unabhängigen Handels- und Bildungszentrum machte.

Die internationalen Verbindungen, die die Bewoner dieser Bergdörfer während des 17. und 18. Jhdts. knüpften, verhalfen dem Gebiet zu einer für diese Epoche außergewöhnlichen Weltoffenheit, aus der letztendlich die berühmten Bibliotheken von Zagoria und Miles entstanden.

Das Gebiet schließt 46 Dörfer ein, die um 1400 angelegt wurden, als die Bevölkerung vor den mordenden Türken floh, und von denen heute noch 44 Dörfer bewohnt sind. Der Wasserreichtum der Berge und ihre Unzugänglichkeit machten sie zum Idealen Zufluchtsort.

1941 überschritten die Italiener die albanische Grenze. Sie scheiterten zum einen an den Schluchten von Epirus und zum anderen am Widerstand Tausender, die in den Norden gezogen waren, um ihr Vaterland zu verteidigen.

Während des griechischen Bürgerkrieges wurden die Dörfer zur Heimat der Partisanen, die sich in den Wäldern und Höhlen der Berge verschanzten.

Heute zieht es die Jugend ins moderne Ioannina. Die Alten sind in ihrer gewohnten Umgebung - den Steinhäusern, den gepflasterten Eselspfaden und den Bogenbrücken - geblieben.

Das große, traditionelle Dorf Zagoria liegt in 480 m Höhe zwischen Nuß-, Apfel- und Feigenbäumen. Die Kirche Agios Georgios ist besonders sehenswert wegen ihrem schönen Steinrelief.

"Zagoria" kommt aus dem Slawischen und bedeutet "das Land hinter den Bergen". Zwischen den beiden Flüssen Aoos und Voidomatis erstreckt sich das zweitgröte Naturschutzgebiet Griechenland mit dem 2480 m hohen Timfi-Gipfel und tief hinab fällt der Blick in die fast 1000 m tiefe Vikos-Schlucht.

Ambrakischer Golf

Der 20 km lange Ambrakische oder Amvrakikos Golf mit seinem warmen Binnenmeer liegt inmitten grüner Hügel und den fruchtbaren Gebieten des westlichen Griechenlands. Er ist ein abgegrenzter Meeresteil, der über eine Meeresenge bei Preveza mit dem offenen Meer verbunden ist.

Zwei große Flüsse, der Archatos und der Lauros, münden an der flachen Nordseite des Golfes und schaffen mit ihren Deltas das komplizierte Gebiet der "Wetlands", mit ihren drei Lagunen, die sehr reich an Fischen sind. Die Südküste fällt dagegen meist steil ab.

Die Ebene im Norden des Amvrakikos ist von vielen Flüsschen durchzogen. Insbesondere am Louras haben sich ausgedehnte Überschwemmungsgebiete mit grünen Auwäldern erhalten.

Im ufernahen Bereich ist der Amvakikos Golf durch Flachwaserzonen und Salzmarschen gekennzeichnet. Die Vegetation dieser Bereiche bietet vielen Wasservögeln Brutstätten, z.B. dem vom Aussterben bedrohten Krauskopfpelikan. Hier befindet sich eines der letzten Brutgebiete dieser Vögel, die eine Spannweite von bis zu drei Metern erreichen.

Über 280 bekannte Vogelarten haben sich am Ambrakischen Golf angesiedelt, darunter viele geschützte Arten wie der Dalmatische Pelikan, der glänzende Ibis und der gefleckte Adler. Eine Vielfalt von Amphibien, Tümmler, Reptilien, Meerestieren, Ottern und Schakalen bevölkern die farbenprächtige Landschaft.

Dieses Ökosystem steht nach dem Vertrag von Ramsar unter strengem Naturschutz. Es ist für Besucher geöffnet, doch wird dringend ersucht, die Natur zu respektieren.

Nähere Auskünfte erteilen:
Information Center: Hill of Salaora, in der Nähe von Arta (auf der Straße von Arta nach Koronissia), Westgriechenland.
Tel. 26810-74772, e-mail: etanam@otenet.gr

Kopraina Natural History Museum: nahe Kopraina lighthouse, Tel. 26810-69683, e-mail : etanam@otenet.gr
Rodia Wetland Center-Amvrakikos Gulf (Adresse: Stroggili, 482 00 FILIPPIADA, HELLAS-GREECE).
Sie organisieren Rundfahrten mit dem Boot, bei denen man die Vögel besonders gut beobachten kann.
Tel. 26830-41219, Fax: 26830-41387, e-mail: rodia@otenet.gr
Birdwatching Tower of Stroggili (hill of Agia Aikaterini):
Tel. 26810-74772, 26810-69683 od. 26820-89150.

AUSFLÜGE